Sonntag, 25. Oktober 2015

Disjunktivismus, die Idee dass Illusionen und Wahrnehmungen einen unterschiedlichen Status haben.

Ich verstehe den Sinn nicht ganz, denn das Bild ist ähnlich, aber die Folgen verschieden.

http://www.iep.utm.edu/disjunct/

a truthmaker (ein Wahrmacher)

J.M. Hinton contends that ‘I seem to see a flash of light’ is simply “a more compact way of saying” something like this: “Either I see a flash of light, or I have an illusion of a flash of light” (1967: 217).

Die Frage ist: Was bedeutet "Scheinen"? Was ist Schein? 'Scheinen' referiert auf eine Wahrnehmung, wobei der Unterschied zwischen Illusion und Fakt nicht geklärt ist. Dinge erscheinen, aber sie scheinen nicht, denn Schein würde zwangsläufig darauf hinauslaufen, dass alles keine Realität besitzen würde.

Freitag, 17. Juli 2015

Ideenschmiede

"the great modern advance in logic waited upon the development of mathematics in order for logic to have adequate tools."

Geschichte, eine Schmiede,

dem Bodybuilder, dem Körperbauer sind hier Gedankenbauer voraus,

ihr Gehirn ist ein Kunstwerk, eine Kathedrale und ein lebendiges Geflecht worin sich Logik ihren Weg bahnt,

mit muskulösen Gehirnen schlagen wir Werkzeuge für Generationen

Ein ganzes Jahrhundert wartete darauf, Gedankenwerkzeuge zu schmieden, mit denen nun größere Werkzeuge geschmiedet werden.

Wir sind nicht mehr in der Lage allein anzuknüpgen

Die Entbergung der Technik wird dazu beitragen den Menschen zum Nutztier seiner eigenen Technik zu degradieren.

Gedankenkraftmeier - auf den lächerlichen Konferenzen, auf denen man Memoranden in Nullen und Einsen verfasst und Memo-Techniker mit irrwitzigen Techniken Geschichten lernen.

Das Werkzeug der Werkzeuge die Hand und das Werkzeug der Werkzeuge der Werkzeuge das Gehirn.

Sonntag, 28. Juni 2015

Kernkonzepte der Philosophie: Zum Deflationism und zur Redundanztheorie der Bedeutung

Eine deflationistische Theorie der Wahrheit bedeutet, dass alle Aussagen über die Wahrheit von Sätzen keinen weiteren Informationsgehalt den Sätzen hinzufügen. In diesem Sinne sind die Sätze:

(1) "Alle Schwäne sind weiß." und
(2) "Es ist wahr, dass alle Schwäne weiß sind."

in ihrem Informationsgehalt gleich und aus diesem Grund nicht notwendig.

Frege machte bereits diese Beobachtung:

"It is worthy of notice that the sentence "I smell the scent of violets" has the same content as the sentence "it is true that I smell the scent of violets". So it seems, then, that nothing is added to the thought by my ascribing to it the property of truth." (Frege, 1918). https://en.wikipedia.org/wiki/Deflationary_theory_of_truth

Meine Gedanken: In diesem Sinne wird der Geist schlichtweg aus dem kausalen Naturzusammenhang herausgedrängt. Die vielfältigen Möglichkeiten der Deutung, dem Spiel mit der Wirklichkeit, den Täuschungen und Illusionen, verliert sich in einem kausal determinierten Universum, dass sich aus simplen Tatsachen zusammensetzt. Folglich sind wir nur ein Spiegel, der dem Universum seine Struktur zurückscheint, ein sinnloses Spiel von Reflexionen, ein Reiz-Reaktionsreaktor, ein Glasperlenspiel.

Redundanztheorie

Die Redundanztheorie macht nun Ernst: wenn erst eine Theorie der Inhalte formuliert wäre, so würde eine Theorie der Wahrheit nicht mehr notwendig sein.

Meint Brandom dies mit seiner Theorie der Semantik?

Sobald wir also eine hinreichende Semantik haben, die alle Konzepte genau genug ausdrücken, so brauchen wir keine Theorie der Wahrheit mehr. Allerdings ist die Frage, ob alle Konzepte semantisch formuliert werden können oder ob der Syllogismus nicht gar eine semantische Theorie übersteigt. Der Pragmatismus akzeptiert nicht, dass die semantischen Konzepte gänzlich auf nur einen Bedeutungskern reduziert werden können. Zu der Semantik eines Konzepts gehört es schließlich nicht vollständig bestimmt zu sein und eben den pragmatischen Raum für Interpretationen übrig zu lassen.

Samstag, 27. Juni 2015

Dialethism

https://en.wikipedia.org/wiki/Dialetheism

Die Verweigerung des Prinzips vom Widerspruch führt in normalen Systemen zur Explosion. Aber es gibt demgegenüber auch tolerante Systeme, diese entspringen der parakonsistenten Logik.

"Other logical systems do not explode in this manner when contradictions are introduced; such contradiction-tolerant systems are known as paraconsistent logics."


Because dialetheists accept true contradictions, they reject that logic alone can prove anything at all because anything at all is possible. According to dialetheists, evidence is always needed, and we cannot conclude anything for certain outside of our own immediate experiences, which cannot be described perfectly with words.

"the whole point of the dialetheic solution to the semantic paradoxes is to get rid of the distinction between object language and meta-language"


"All statements are false" is a true statement.
"There are no absolutes" is an absolute.
According to dialetheists, these statements are not derived from logic (which they say is false), but are instead descriptions of experience.

https://en.wikipedia.org/wiki/Dialetheism

Donnerstag, 11. Juni 2015

Some Notes on Realism



Willem Devries: Sellars

Practical Reality The Causal Articulation of Practical Reality

1. Why?

a) Manifest Image/ b)Scientific Image

a) How we came to understand us as persons
b) Method of Postulation

- replacement process of a by b

a) Person is not a scientific kind

descriptive science conflicts (b) with prescriptive personhood (a)

What happens if we only used b?

b is rooted in normative structures... just using the framework of theoretical science?

We don't commit ourselves to the social structures that seem to be scientific (anthropological stance)

Norman:

What is conceptual realism?
It is about the form and not about the content?



Samstag, 17. Januar 2015

ZusammenfassungAristoteles und sein Substanzverständnis

Frühe antike Ontologie sucht: ein konstantes Prinzip (arche: Prinzip, hyle: Stoff), die Vielfalt der Erscheinungswelt erklären. 

- Der Wille zur stabilisierten Harmonie, warum treibt er unsere Herzen?

Eleaten - einem eigentlich Seienden im Gegensatz zum Schein.

Der Schein, der die Augen blendet und doch dieses beständige, beharrliche Leben, dass täglich an uns und in uns wie Verkehr fließt. Durch uns schießt Leben wie eine Autobahn, Milliarden an Zellen und Bakterien und doch ein Ich, wie ein Pause an einer Autobahnrasstätte, wo  man noch kurz versucht Natur zu hören.

Zurück zum Thema:
 Platon spricht vom „Zugrundeliegenden“ (hypokeimenon). Nach Platon ist dieses Zugrundeliegende das, was durch eine Definition erfasst wird und er bezeichnet es gelegentlich als ousia.
Den Dingen auf den Grund gehen:
Aristoteles verwendet diesen Ausdruck systematisch, auch wenn er die Ideenlehre Platons nicht teilt, insofern er idealen Entitäten keine unabhängige Existenz einräumen will. Ihm zufolge kommt die Konstanz von Objekten und ihren Eigenschaften durch ideale, substantielle[2]Formen zustande; die Veränderlichkeit wird durch deren Gegenstück, „Materie“, konstituiert; nur Einheiten aus Materie und Form komme eigentliche Existenz zu.
Nein, Aristoteles analysiert die Materie nur systematisch. Er geht nicht darüber hinaus und es wäre auch sinnlos, die Realität über ihren Gehalt und ihre Form spalten zu wollen.
Unabhängig existierende Einzeldinge (z. B. Sokrates) bezeichnet Aristoteles als primäre Substanzen.[3] 
Sie existieren, existieren, existieren...
Arten (z. B. Menschen) (species) und Gattungen (z. B. Lebewesen) (genera) nennt er sekundäre Substanzen. Sie sind keine ersten und eigentlichen Seienden (ousia prote), was sich darin abbildet, dass sie nicht nur Satzsubjekt, sondern auch Prädikatsnomen sein können. Einer und derselben Art entspricht eine Form, während die Verschiedenheit der Individuen einer Art durch die Materie konstituiert wird.
Richter er die Dinge an der Sprache aus?
Einem Einzelding kommen gattungsspezifische (z. B. Beseeltheit) und artspezifische (z. B. Vernunftbesitz) Eigenschaften konstitutiv zu, d. i., ein Objekt wäre nicht dieses selbe ohne eine derartige Eigenschaft; die Menge dieser Eigenschaften heißt daher „wesentliche“ oder „essentielle“ oder „substantielle“ Eigenschaften; sie machen die Substanz eines Objekts aus. Weiters lassen sich einem Objekt notwendig zukommende, aber nicht dem Wesen bzw.[4] der Substanz zugeordnete Eigenschaften ausmachen, propria (gr. idion, lat. proprium, übersetzbar mit Merkmal, Eigentümlichkeit).
Unwesentliche Eigenschaften, die einem und demselben Ding zukommen können oder auch nicht, heißen „Akzidentien“, „Zufallende“. Sie benötigen eine „Unterlage“, ein „Substrat“ - eben die Substanz. Die Materie ist Prinzip des Wandels und damit der realisierbaren Möglichkeiten[5], die Form und Substanz das Prinzip der Konstanz und damit der je realisierten Wirklichkeit und der die Möglichkeiten hervorbringenden Wirksamkeit, der „Träger“ wechselnder Affektionen (symbebekota)[6]. Diese Ontologie erklärt also, wie überhaupt ein und dieselbe Sache sich ändern kann.
Die Struktur des Denkens (also der Begriffe) und der Sprache (also der Worte) hat hierzu eine systematische Entsprechung: Die Substanz ist das, von dem etwas (eine Eigenschaft) ausgesagt wird (also das Satzsubjekt) - nicht aber umgekehrt. Da alle sonstigen Prädikationen durch die Substanz ihren Einheitsbezug haben, hat diese den ersten Rang im aristotelischen System der Kategorien. Da die Substanz bedingendes Prinzip von Bedingungen und Bestimmungen ist, ist etwas umso mehr Substanz, je weniger es bedingt ist; im eigentlichsten Sinne Substanz ist daher Gott.
Die hellenistische Schulphilosophie spricht neben ousia auch von hypostasis, wozu substantia das lateinische Äquivalent ist. In der Stoa wird der Substanzbegriff naturphilosophischer interpretiert: Die Substanz ist der Stoff.Seneca nimmt dies auf. Substanz ist das körperliche, stoffliche im Gegensatz zum Vorgestellten, Bildhaften. Bei ihm und Quintilian[7] findet sich ein frühes Vorkommnis des lateinischen Ausdrucks substantia.

Montag, 12. Januar 2015

Systeme denken (Nuzza

Angelica Nuzzo muss unbedingt im Hinblick auf ihre Analyse des Systems gelesen werden:

http://www.transcript-verlag.de/978-3-89942-121-7/system

hier noch eine Einleitung
,
http://www.transcript-verlag.de/media/pdf/2a3bb68c0dccf7470578e3fb2847c006.pdf